Sonntag, 16. Oktober 2011

Es hat sich wieder einiges getan, aber irgendjemand schnarcht gewaltig. Nur wer ist der Bösewicht? Der Trockenbauer, der nicht wusste wie eine Gaube zu verkleiden ist, Verabredungen mit dem Elektriker nicht eingehalten hat und immer noch nicht mit der Rigips-Verkleidung im DG angefangen hat? Wir wissen es nicht.

Auf jeden Fall haben wir am Samstag auf der Baustelle einen sehr verärgerten Putzer getroffen, der eigentlich schon Anfang letzter Woche mit dem Putzen anfangen wollte, extra Samstags vorbei gekommen ist, damit er seine anderen Termine diese Woche halten kann und mit Schrecken feststellen musste, dass sich nicht viel getan hat. Hoffentlich kann er Anfang dieser Woche los legen. Leider konnte unsere Bauleitungs-Vertretung erst mal auch nicht weiterhelfen.

Mit den Innentüren sind wir auch noch nicht weiter. Hoffentlich hat der Tischler wenigstens die Standardtüren bestellt. Offen ist immer noch die Auswahl der Doppeltür im Wohnzimmer. Wir haben mal höflich ein Angebot angefragt, auch noch für eine Schiebetür für die Küche, aber bisher haben wir wieder nix gehört. Tja, der Tischler ist halt ein Handwerker und kein Verkäufer, sagt unser Vertretungs-Bauleiter. Und ich dachte immer, um am Ende Geld über zu haben, müsste man auch Umsatz generieren...

So, aber ansonsten läuft's ja ganz gut und die Verzögerung ist nicht weltbewegend. Wir gehen schon davon aus, dass diese Woche einiges passiert.

Hier noch ein paar Fotos:


Küche

Multimediaecke im Schlafzimmer

Komisches Loch in der Außenwand
Gäste WC
Putz-Ungeheuer
Dusche
Mauer in der Gaube ist fertig
schöne Fensterbank


Freitag, 7. Oktober 2011

Sanitär, Elektro, Trockenbau und Gaube

Es hat sich viel getan seit dem letzten Post. Im Urlaub hat man aber auch immer so einen Stress, das man nicht zum bloggen kommt.

Am Dienstag haben wir uns mit dem Monteur unserer Sanitärfirma auf der Baustelle getroffen. Dieser hat die ersten Arbeiten schon letzte Woche begonnen, jetzt haben wir festgelegt, wo Dusche, Klo, Heizungen usw. hinkommen sollen. Alle Arbeiten wurden noch am gleichen Tag erledigt. Die waren echt schnell und haben sauber gearbeitet.

Danach hatten wir noch einen Termin mit dem Elektriker und haben alle Steckdosen, Schalter, Decken- und Wandauslässe für die Lampen durchgesprochen. Wir wurden ganz toll beraten. Hier werden wir in Zukunft sehr gut ausgestattet sein. In allen Wohn- und Schlafräumen haben wir uns für die Verlegung von CAT7 Anschlüssen entschieden. Ich bin zwar echt kein Experte auf dem Gebiet, aber wir haben jetzt halt überall Internetanschluss, können zukünftig das WWW über unsere Fernseher (sobald wir uns neue leisten können) nutzen und sind nicht mehr auf die WLAN-Verbindung angewiesen. So langsam fange ich an mich für die Technik zu begeistern.

Dank einem netten Kollegen und erfahrenen Bauherren, haben wir schon früh mit hohen Zusatzkosten im Elektrobereich gerechnet. So konnten uns die Kosten unserer "Luxus-Wünsche" nicht wirklich schocken. Perfekte Kalkulation!

Zum Glück kommen jetzt auch nicht mehr viele Zusatzkosten (zumindest im Haus) auf uns zu. Wir haben alles ausgewählt und haben es trotz vieler Extras geschafft, halbwegs im Budget zu bleiben. Allerdings treffen wir uns nächste Woche mit einem Gartenbauer. Mal sehen was der so sagt. Auf jeden Fall sind wir nicht selber in der Lage zu Pflastern und den Mutterboden zu verteilen und entsprechend aufzubereiten. Das wird noch mal teuer. Aber den Rest vom Garten sollten wir selbst hinkriegen. Ihr werdet früh genug von unseren Anfängererfahrungen lesen :-)

Dann war auch noch der Trockenbauer aktiv. Dämmung und Folie sind im Dachgeschoss weitestgehend verlegt und die Trockenbauwände liegen parat. Der Holzboden für den Spitzboden ist auch schon da.

Wir sind gespannt, wie unsere Gaube von innen mal aussehen wird. Der Handwerker vor Ort hatte noch keine Vorstellung davon, wie das auszusehen hat und meinte er bräuchte Hilfe von der Bauleitung. Der Vertreter unserer erkrankten Bauleiterin (Gute Besserung an dieser Stelle!) geht aber davon aus, dass der Chef schon wissen wird, wie eine Gaube von innen auszusehen hat. Recht hat er, finden wir. Sollte ja nicht die erste Gaube sein, die die bauen.

Von außen wurde unsere Gaube übrigens heute fertig gestellt und sieht super schön aus.

Mehr dann, wenn sich wieder was getan hat.
Dusche

Vorbereitungen für Badewanne und WC

Links: Handtuchheizkörper mit Rücklauf für Fußbodenheizung/ Rechts: Waschbecken

Nische für das Kaminholz; oder doch Weinregal?

Fleißige Trockenbauer waren am Werk
Elektroplanung Küche

Die Gaube ist fertig!

Freitag, 30. September 2011

Fotos: Fenster, Rolladenkästen, Gaube



 


Zu berichten gibt es nicht viel. Mittlerweile haben wir die Sanitärobjekte ausgesucht. Nächste Woche kommt der Monteur und bereitet die Installationen vor. Außerdem legt der Elektriker los. Die Woche drauf soll schon innen verputzt werden und die Arbeiten an der Fassade sollen starten.

Montag, 26. September 2011

Fenster


Das Wohnzimmer wirkt riesig ohne diese Träger



Es geht voran! Die Fenster sind drin. Es fehlen nur noch die für die Gaube und ein Seite vom Schlafzimmerfenster. Aber wir sind uns sicher, dass die spätestens bis zum Einzug nachgeliefert werden :-)
Erst waren wir etwas erschrocken über die verkratzten und schmutzigen Griffe, aber dann sind wir auf die Idee gekommen, dass es sich nur um "Baugriffe" handelt.

Was uns noch fehlt, ist ein Türgriff außen an der Terrassentür. Die Tür soll ja nicht immer offen stehen, wenn wir draußen sitzen. Irgendwie haben wir vorausgesetzt, dass das zum Standard gehört, aber bisher sieht das nicht so aus. Hierzu gab es auch keine Beratung. Das werden auf jeden Fall nochmal ansprechen. Außerdem haben wir von unseren Nachbarn (die haben auch mit böSteinhaus gebaut) gehört, dass sie keinen Aufpreis für abschließbare Fenster im EG zahlen mussten. Das werden wir auch noch mal ansprechen.

Freitag war ich dann mit unserem Ansprechpartner von der Sanitär-Firma in einer Badaustellung. Hier ist ja sehr viel Zeit nach unserem ersten Gespräch vergangen und auf einmal muss alles ganz schnell gehen. Morgen will der Monteur mit seinen Arbeiten anfangen und bis dahin muss alles entschieden sein. Nicht optimal für uns (gut, dass der Monteur morgen anfängt; schlecht, dass wir trotz frühzeitiger Bemühungen so kurzfristig entscheiden müssen).
Wir sind gerüstet. Ich habe verschiedene Alternativen angefragt. Mal sehen, wann das Angebot kommt. Aber die Platzierung der einzelnen Objekte steht ja, so dass es für den Monteur auf jeden Fall was zu tun gibt.
Leider wurden wir nicht sehr gut beraten. Ursprünglich war als Duschabtrennung eine 1,60 m lange Mauer geplant, mit einem Handtuchheizkörper an die Außenseite. Der Sanitär-Fachmann hat uns dann den Floh ins Ohr gesetzt, dass eine Glaswand 1. viel besser aussieht und 2. mehr Licht durchlässt. Tolle Idee, wir haben uns dafür entschieden und das ganze in Auftrag gegeben. Lt. unserem Sanitär-Fachmann sollte es gar kein Problem sein, den Heizkörper hinter der Tür anzubringen. Das war für uns eigentlich ausschlaggebend für die Entscheidung für die Glas-Variante. Am Freitag war er sich da aber gar nicht mehr so sicher und fing schon an mit einem normalen Heizkörper unter dem Fenster zu planen. Ich bin mal gespannt. Wir wollen keinen normalen Heizkörper unter dem Fenster. Wir haben uns nicht zum Spaß für den sehr teuren Handtuchheizkörper entscheiden.
Wir sind optimistisch, dass wir eine Lösung finden, die unseren Wünschen entspricht.

Der Termin beim Sanitärhandel war gut. Ich habe von Anfang an klar gestellt, dass wir uns nicht sehr weit vom Standard entfernen wollen. Es wurde nicht versucht, Sachen zu verkaufen, nach denen ich nicht gefragt habe. Insgesamt fühlte ich mich sehr gut beraten. Was ich erst ein bisschen komisch fand war, dass ich keine Preise in Erfahrung bringen konnte, obwohl die ja einen großen Einfluss auf unsere Wahl haben. Allerdings gab's immer eine Indikation, wie weit ich mich vom Standard entfernt habe. So lassen wir uns jetzt verschiedene Varianten anbieten. Gekauft wird letztendlich eh, was am besten gefällt. Ich drücke unseren zukünftigen Gästen schon mal die Daumen, dass wir uns die tiefer gelegte Duschwanne und die schöne Glastür für's Gäste-Bad leisten können :-)

Innentüren... der Tischler hat letzte Woche tatsächlich angerufen. Irgendwie habe ich ihn so verstanden, dass er uns irgend etwas zur Ansicht (Doppeltür im Wohnzimmer) zukommen lassen möchte. Bisher haben wir nichts erhalten. Aber ich glaube, dass wir eine Vorstellung von der Standard-Lösung haben und diese uns auch wirklich gut gefällt. Wir werden es sehen.

Donnerstag, 22. September 2011

Wir haben ein Dach über dem Kopf


Wie versprochen, wurde gestern unser Dach gedeckt. Jetzt sieht das Haus schon fast fertig aus. Wunderschön!

Obwohl wir uns so spontan entschieden haben, haben die Zimmerleute die Gaube schon für die Zinkverkleidung vorbereitet,das Angebot vom Dachdecker ist angenommen und die Minderkostenberechnung von böSteinhaus war gestern in der Post.

Eine kleine Sorge bleibt: Wir haben uns ja für die Zinkgaube entscheiden, damit wir jetzt und in Zukunft nicht über das Dach kraxeln müssen um die Holzverkleidung zu streichen. Aber wie man auf den Fotos sieht, gibt es seitlich der Gaube auch so kleine weisse Dachüberstände (vorne haben wir schon gestrichen). Sie sehen weiss aus und man könnte vermuten, dass sie schon gestrichen sind, da an der Spanverkleidung Farbspuren sind, aber sicher sind wir da nicht. Das müssen wir heute mal klären. Also wenn einer von unseren Lesern schwindelfrei und dacherprobt ist, bitte melden!

NEU: Grandios, unsere Bauleiterin hat für uns mitgedacht und den Zimmermann gebeten, die Überstände in der Gaube zu streichen. Also haben wir uns nicht verguckt. Toller Service!

Südansicht

Gaube
Dachüberstand links
Nordansicht

Sonntag, 18. September 2011

Stirnbretter streichen

Nach einer kurzen Nacht und mit einem leichten Kater (nach dem Richtfest), mussten wir Samstag dann rauf auf's Gerüst um die Stirnbretter zu streichen. Wir haben uns hierzu besonders schick gemacht.

Es hat wirklich Spaß gemacht, endlich mal selber etwas zum Bau beizutragen. Nach ausgiebiger Recherche im WWW haben wir uns für die Farbe "Remmers Aidol Deckfarbe weiss" entschieden. Bis jetzt sind wir begeistert, die Farbe deckt ganz gut, ist ergiebig und einfach zu verarbeiten. Wenn man der Erfahrung von Profis glaubt, dann ist sie auch sehr beständig.

Besonders abenteuerlich war das Streichen des Stirnbretts in der Gaube. Hierzu musste man schon auf dem Dach rumklettern. Ursprünglich haben wir ja geplant die Gaube mit Holz zu verschalen. Um die Verschalung selbst zu streichen, hätten wir noch weiter auf's Dach klettern müssen. Jetzt wo noch keine Dachpfannen liegen, wäre das vielleicht auch noch durchführbar. Aber wenn in ein paar Jahren wieder gestrichen werden muss... Schon am Freitag haben wir mit unserer Bauleiterin und den Zimmerleuten besprochen, dass der Dachdecker uns mal ein Angebot für eine Zinkblech-Verschalung unterbreiten soll. Samstag hat sich der Dachdecker auch schon gemeldet. Der Preis für eine Zinkverschalung (incl. Verschalung für den Schornstein) ist für uns ok, wenn man bedenkt, dass wir dann Ruhe haben und in Zukunft, die Farbe, das Gerüst, die Arbeit und das Risiko einsparen.

Heute waren wir dann nochmal auf der Baustelle um ein zweites mal zu streichen.

Morgen werden die Windfedern in den Giebeln angebracht. Da am Dienstag schon der Dachdecker kommt, und die Dachpfannen, die Windfedern leicht überdecken, werden wir diese noch morgen Abend streichen. Hoffentlich schaffen wir es früh genug auf die Baustelle um vor Einbruch der Dunkelheit durch zu sein. Wie das mit dem 2. Anstrich funktionieren soll, weiss ich auch noch nicht so genau.

Irgendwann müssen wir dann noch die Dachüberstände streichen. Aber das Gerüst steht ja noch eine Weile. Und es macht extrem viel Spaß!

Ach ja, wenn ich mich noch richtig an das Gespräch mit unserer Bauleiterin erinnere, kommen diese Woche auch schon die Fenster. Spätestens dann gibt es das nächste Update!



Bauherr
Bauherrin
Ausblick vom Gerüst (ich habe mich ganz hoch getraut - ohne Korn)
Ein wahrlich waghalsiges Unterfangen

Richtfest

Am Freitag war unser Richtfest!

Unsere Zimmermänner, unser Bauunternehmen, unsere Freunde, Nachbarn (alt und neu) und Kollegen haben uns bei bestem Wetter einen wunderschönen Tag und Abend beschert. Schön, dass Ihr da ward! An dieser Stelle schon mal ganz herzlichen Dank, für die gute Arbeit, für Eure Hilfe und die tollen großzügigen Geschenke! Jetzt sind wir wirklich perfekt ausgestattet, mit einer Schubkarre, einem Spaten, einem Besen, Gutscheinen vom Gartencenter und Baumarkt, Blümchen für die Terrasse, Champagner und Sekt, ...

Nachdem wir morgens unser "Wies'n"-Buffet vorbereitet, den wunderschönen Richtkranz (von Ehlers und Ernst) ins Auto geladen, und die köstliche Gemüsesuppe - eine Spende von unserem Lieblings-Chinesen Sea Palace in Steinhude - abgeholt haben, sind wir gegen Mittag zur Baustelle gefahren.

Erst mal konnten wir nichts weiter tun, als den Zimmermännern bei der Arbeit zuzugucken. Wahnsinn, wie die über das Dach turnen, wie schnell da gearbeitet wird und wie locker die Werkzeuge von einem zum anderen fliegen.

Dann kamen noch Mitarbeiter der Firma Hindahl und haben unser Haus blitzblank gefegt. Die Baustelle sah aber wie immer tiptop aufgeräumt aus.

Gegen 14 Uhr kamen dann die bestellten Getränke von "Getränke Heidorn" in Wunstorf. Wir wurden wirklich toll ausgestattet mit Biergarnituren, einem Kühlschrank und einer Theke für's Buffet. Tja und dann gab's auch schon das erste Bierchen für die Bauherren :-)

Nachdem alles aufgebaut war, trudelten pünktlich unsere Gäste ein. Um 16 Uhr wurde "gerichtet".

Die Zimmermänner brauchten ganz schön viel Korn um den Richtkranz gerade aufzuhängen. Die scheinen da nüchtern kein Auge für zu haben. Aber wenn ich jeden Tag in der Höhe bei Wind und Wetter arbeiten würde, hätte ich vielleicht auch ein Kornfläschchen dabei, um mir Wärme und Mut anzutrinken.

Na und weil es den Zimmermännern auf dem Dach so gut ging, sollten unsere Gäste auch nicht darben. Das Buffet wurde eröffnet, und der Bauherr hat es sich nicht nehmen lassen, auch den Anwesenden feinsten Schnaps auszuschenken. Ich verrate jetzt nicht, wie viele Flaschen geleert wurden :-)

In der Zwischenzeit waren die anwesenden Kinder so lieb und haben uns geholfen, den Mutterbodenberg aufzulockern und zu verteilen.

Wir haben bis Mitternacht gefeiert! Die Nachbarn konnten sich zum Glück nicht beschweren, denn sie waren lange da :-) Es war wirklich unglaublich! Als wir angefangen haben, darüber nachzudenken, langsam mal aufzuräumen, mussten wir feststellen, dass uns unsere lieben Nachbarn zuvor gekommen sind und die Bierbänke und -tische, den Kühlschrank und die ganzen Kästen schon nebenan in die Garage gebracht haben. Das war wirklich genial! Wir werden uns revanchieren!

Wie schon gesagt, für uns war es eine ganz tolle Feier! Wir freuen uns jetzt schon auf die Einweihungsparty!



Ohne Korn
Mit Korn